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4 min. excerpt
Robert Lepenik surprised and confused us before, with his 'Music With Words - Rhythms For Dancing' CD on Genesungswerk (see Vital Weekly 486) and who is part from Laleloo, of whom we reviewed 'Loop Pool' in Vital Weekly 634 (and which was released by Chmafu Nocords, so they knew Vital Weekly, I would assume). On his solo CD he played in all sorts of styles, but on this new CDR release he restricts himself to playing the piano as this is a single, twenty-seven minute piece of soft and slow piano playing with lots of space in between and it seems that the spaces between the slow moving chords get bigger and bigger. These spaces are not 'blank' or 'empty', but filled with a very nice, and also very soft sine waves like sounds, which seem to gliding up and down the scale. A very peaceful piece of music, at whatever volume. I'd say put this up until you just about to hear the sine waves and put this on repeat - that worked best for me, for a few hours.
Review by Frans de Waard (Vital Weekly)
"Grete vor dem Haus" nennt sich die aktuelle Veröffentlichung vom umtriebigen Robert Lepenik und erscheint auf dem sympathischen Label Chmafu Nocords, das sich laut Eigendefinition auf nicht-Spezialisierung spezialisiert. Die schnörkellose Aufmachung, Kartonverpackung plus zwei monochrome Fotografien, stimmt auf den wohltuend unprätentiösen musikalischen Teil ein, der im Wesentlichen als eine knapp halbstündige, minimalistische Klavierimprovisation beschrieben werden kann. Deren Akkordfolgen wirken lose, wie zufällig hingestreut, während in den Zwischenräumen Schwebungen ihr geisterhaftes Spiel treiben und dabei gleichzeitig eine verbindende wie auch kontrastierende Rolle spielen. Wirklich gut wirkt das Album nach einigen Durchläufen bei gehobener Lautstärke, wodurch sich die Aufnahme von einer etwas unheimlichen aber diffus entrückten Stimmung langsam zu einem sehr unmittelbaren, direkt greifbaren Phänomen entwickelt. Ein hervorragender herbstlicher slow burner.
Review by Tobias Bolt (www.quietnoise.org)
Robert Lepenik präsentiert eine fast halbstündige Etüde auf einem etwas kaputt anmutenden Klavier mit parallel laufenden Transformationsverläufen mit dem Gestus von Live-Elektronik a la MAX/MSP. Das Spiel von Anschlag und Resonanz wird ausgereizt, das Punktuelle in der Hüllkurve der Pianoklänge zerfällt in spektrale Linien, sonore Einsamkeit im klanglichen Limbus herrscht vor. Das Ganze kommt daher in einer schönen Kartonbox mit Flyern statt Booklet, am Cover ein Schatten vor einem ländlichen Gehöft. Enterisch.
Review by Stefan Sperlich (Skug)
Der Gitarrist Robert Lepenik setzt sich dieses Mal an den Flügel. Nicht wirklich. Aber man könnte es vermuten. "Grete vor dem Haus" ist ein fast halbstündiges Klavierstück, allerdings wurde es nicht manuell eingespielt, sondern auf dem Rechner zusammengesetzt. Es ist ein schweres, minimalistisches Stück, so schwer wie sterben zu Weihnachten. Der Meister selbst weist darauf hin, dass es vor allem auf den Nachklang des Tonguts ankommt, das durch Sinus-Töne manipuliert ist. Dieser Nachklang hält das Stück zusammen, wie Spinnweben ein altes Geisterhaus. Eine Klavierkomposition wie Rauch aus einer Pfeife, der langsam gefriert. Oder wie der Soundtrack zu einem schockgefrorenen Nosferatu-Film. Schaurig. Eingehüllt ist das Werk in eine schlichte Kartonverpackung, auf der die Schwarz-Weiß-Fotografie eines alten Landhauses affichiert wurde. Irgendetwas seltsames Schwarzes schwebt davor. Das ist sie wohl, die Grete.
Review by Tiz Schaffer (Megaphon)
26 Minuten muss Grete vor dem Haus warten. Die Zeit verbringt sie damit, ein minimalistisch gehaltenes Klavierstück zu hören. Robert Lepenik hält es mit diesem Werk zurückhaltend und still, verglichen mit seinen anderen Projekten (u. a. Fetish 69, The Striggles). Trotzdem ist die CD keineswegs entschärft, wenn man sich Zeit nimmt, kratzt einen die Grete ziemlich auf.
Review by Rokko (Rokko's Adventures)
This compact disc nestles cozily on a square of dark blue cloth in a little cardboard box together with a couple of non-descript black and white photos, like a family heirloom forgotten in some drawer.
(Robert) Lepenik plays his piano excruciatingly slow, the notes ocassionally tweaked and twisted, altering their pitch. Meanwhile, the pace becomes slower and slower and the ambience shifts from light to the blue hour of sunset.
For the final five or so minutes of this twenty-seven minute piece, sinewaves float about almost alone, with only perhaps four or five notes struck on the piano for the duration.
As much about silences as the music between them, an afternoon spent home alone in a dusty room overcrowded with dark furniture and drapes drawn tight.
Review by Stephen Fruitman (sonomu)
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